Selbst wenn du mit 50% oder 60% von deinem letzten Netto in Rente gehen würdest: Viel zu wenig. Neben der Miete und anderer Fixkosten, willst du ja schließlich auch noch was essen. Und dabei soll es ja nicht bleiben
Da ist zum Beispiel dieses Ehepaar, dass zu den Gutverdienern gehört, aber einfach nicht aus dem Dispo raus kommt. Warum? Es stellt sich heraus...

Wofür ist dieser Notgroschen da? Wie gesagt, für Notfälle: Du gerätst in einen Rechtsstreit, du braucht neue Zähne, die Waschmaschine geht kaputt, du musst im Urlaub für eine Arztbehandlung in Vorleistung gehen. Wenn ein unvorhergesehenes Ereignis auftritt, hast du den Notgroschen als guten Puffer.
Lass dich nicht verunsichern, wenn du in einer ähnlichen Situation bist. Was hat die andere Person davon, dass du dein Vorhaben nicht umsetzt? Nichts. Und was hast du davon? Nichts. Wenn du es aber umsetzt hast einen Lernprozess, du bleibst in Bewegung und hast am Ende vielleicht ein Erfolgserlebnis. Du wirst in dich selber investiert haben, in deinen eigenen Fortschritt. Auch wenn du scheiterst.

Wie kann man sich darüber ärgern, zu wenig Geld zu haben, und gleichzeitig behaupten, Geld sei nicht wichtig? Richtig, das widerspricht sich.
So schafft es die passive Investorin, mit maximaler Zeitersparnis, minimalen Kosten und optimaler Diversifikation vom Aktienmarkt zu profitieren, ohne die Freizeit mit Finanzmarkt-Analysen zu torpedieren.

Lange habe ich propagiert, froh zu sein, als Frau Kinder bekommen zu können, da mir das eine Auszeit vom Job bescheren wird. Die Überlegung ging dahin, dass ich dann schön in Teilzeit arbeiten und die Freizeit genießen könnte. Je länger ich mich mit Geld- und Frauenfragen beschäftigt habe, desto klarer wurde mir, wie dumm das war.
Zumindest in meiner subjektiven Wahrnehmung ist es so, dass sich Frauen in Sachen Finanzen extrem wenig zutrauen. Neulich hatte ich ein Freundin im Seminar sitzen, die am Ende sagen konnte: „Ich wusste doch viel mehr, als ich gedacht habe.“ Ja, und das ist gut so. Wir sollten mehr Eier haben.

Mal ehrlich, wenn man als Anfängerin an Aktien denkt, dann denkt man so: "Ich riskiere mein ganzes Geld. Wenn ich da 5000 Euro reinstecke und die Kurse sinken, seh ich die Kohle nie wieder." Und da hört man dann schon auf, weiter über Investitionen an der Börse nachzudenken. Das ist ein bisschen doof, denn de facto ist es ja so:
Den meisten Menschen ist nicht klar, was so ein popeliger Prozentpunkt langfristig mit ihrer Rendite macht. Zahlen lügen nicht, Menschen schon. Zusätzlich sind Menschen meisterliche Verdränger. Lassen wir die Zahlen sprechen:

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